{"id":99,"date":"2023-01-07T01:04:20","date_gmt":"2023-01-07T00:04:20","guid":{"rendered":"http:\/\/en-go.de\/?page_id=99"},"modified":"2023-01-13T13:09:22","modified_gmt":"2023-01-13T12:09:22","slug":"geothermie-grossprojekte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/en-go.de\/wordpress\/index.php\/geothermie-grossprojekte\/","title":{"rendered":"Geothermie-Grossprojekte"},"content":{"rendered":"\n

<\/p>\n\n\n\n

\n
\n

Vorteile der energetischen Sanierung mit Erdw\u00e4rmesonden
<\/strong>
Im Rahmen der Klimaschutzziele werden energetische Sanierungen in der BRD gef\u00f6rdert, um den CO2-Aussto\u00df zu senken.<\/p>\n\n\n\n

Gerade im Altbestand mit oft sehr fragw\u00fcrdigen Energieeffizienzklassen, ist durch den Schichtaufbau der thermischen H\u00fcllfl\u00e4che in Kombination mit alter Anlagentechnik ein entsprechendes Energieeinsparpotential gegeben.<\/p>\n\n\n\n

Das Ziel der Umwelt weniger CO2 zuzuf\u00fchren wird durch geringeren Energieverbrauch erreicht.<\/p>\n\n\n\n

Trotz F\u00f6rderanreize wird von den M\u00f6glichkeiten der energetischen Sanierung nicht in dem Ma\u00dfe Gebrauch gemacht wie von der Bundesregierung gew\u00fcnscht.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

\n
\"\"<\/a>
Witzlebenstr. 65\/67 Celle I; Fr\u00fchjahr 2013
Vor der Sanierung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Das Objekt aus dem BJ 1966 mit 3 Vollgeschossen und 2 Eing\u00e4ngen, mit insgesamt 12 Wohneinheiten, soll auf KfW-115 Standard saniert werden um es auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre f\u00fcr Mieter attraktiv zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n

Von Seiten der Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau wird die energetische Sanierung zum Effizienzhaus mit 75.000,-\u20ac pro Wohneinheit gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr die 12 Wohneinheiten im Bestand ist also eine maximale F\u00f6rderung von 900.000,-\u20ac m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n

Die Berechnungen durch den Energieberater ergeben ein Sanierungsvolumen von z.B. 450.000.-\u20ac um das Objekt nachhaltig energetisch zu Sanieren.<\/p>\n\n\n\n

Die Hausbank ist zwar nur das durchleitende Institut zur KfW, gleichzeitig aber auch der Besicherer der Immobilie.<\/p>\n\n\n\n

Weil das Objekt nicht Schuldenfrei ist, kann die Bank gem\u00e4\u00df der Beleihungs-Wert-Verordnung nur ein Kreditvolumen von 250.000,-\u20ac gew\u00e4hren, mit welchem das Erreichen des KfW-Standard dann aber nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n

\n
\n
\"\"<\/a>
Witzlebenstr. 65\/67 Celle I; Juli 2014
Nach der Sanierung kurz vor Fertigstellung der Au\u00dfenanlage<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n
\n

In der Regel ist hier der Grund zu finden, weshalb die M\u00f6glichkeiten zur F\u00f6rderung von energetischen Sanierungen nicht wie von der Regierung gew\u00fcnscht umgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n

Setzten wir einfach Voraus dass der Bauherr einen Weg gefunden hat die \u201efehlenden\u201c 200.000,-\u20ac zur Verf\u00fcgung zu stellen um dennoch zu sanieren.<\/p>\n\n\n\n

Dann ergibt sich folgendes Bild der Immobilie<\/p>\n\n\n\n

Das Objekt erstrahlt nach der energetischen Sanierung im neuen Glanz. <\/p>\n\n\n\n

Bauherr, Architekt, Energieberater und alle beteiligten Firmen feiern das Ergebnis und den geringeren CO2-Aussto\u00df.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Was ist passiert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Durch das Anbringen eines WDVS-Systems und einer Sparrend\u00e4mmung wurden die Transmissionsw\u00e4rmeverluste erheblich verringert.<\/p>\n\n\n\n

Desweiteren wurde im Bereich des Treppenhauses eine gro\u00dfz\u00fcgige, moderne Verglasung eingebaut, welche das Geb\u00e4ude noch ansprechender gestaltet.<\/p>\n\n\n\n

Bedingt durch diese Ma\u00dfnahmen sinkt der Geb\u00e4udeenergiebedarf des Hauses, wodurch sich auch der CO2-Aussto\u00df vermindert.<\/p>\n\n\n\n

Die Investitionskosten werden mit 11% gem\u00e4\u00df BGB 559 auf den Mieter umgelegt, so dass die Investition f\u00fcr den Eigent\u00fcmer nach 9,14 Jahren ausgeglichen ist und dann einen Gewinn in entsprechender H\u00f6he generiert wird.<\/p>\n\n\n\n

Der Mieter wird daher mit einer h\u00f6heren Kaltmiete belastet.<\/p>\n\n\n\n

Mann weist in diesem Zusammenhang gerne darauf hin,
dass diese Kaltmieterh\u00f6hung ja durch geringere Energiekosten abgefedert werden.<\/p>\n\n\n\n

Was ist wirklich passiert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Alles was zu der energetisch sanierten Immobilie gesagt wurde stimmt,
ist aber leider nur die halbe Wahrheit!<\/em><\/p>\n\n\n\n

Denn sofern bei der Sanierung die Anlagentechnik zwar mit erneuert wurde aber immer noch auf fossilen Energietr\u00e4gern beruht, ergibt sich folgendes Bild.<\/p>\n\n\n\n

Durch die verminderten Transmissionsw\u00e4rmeverluste sinkt der Bedarf an Brennstoff,
die Energiekosten sinken also im Vergleich zu der unsanierten Immobile.<\/p>\n\n\n\n

Da die fossilen Energietr\u00e4ger jedoch erheblichen Preissteigerungen unterworfen sind,
bei \u00d6l ca. 20% und Gas ca. 12% p.a., werden die eingesparten Energiekosten bereits nach kurzer Zeit durch den Preisanstieg aufgezehrt.<\/p>\n\n\n\n

Im Klartext werden die Energiekosten bei \u00d6l bereits nach 5 Jahren, bei Gas nach ca. 9 Jahren wieder genauso hoch sein wie vor der Sanierung.<\/p>\n\n\n\n

Der zuvor errechnete Nutzen der Sanierungsma\u00dfnahme ist nicht gegeben,<\/p>\n\n\n\n

die gesetzliche Kaltmietbremse ist wirkungslos!<\/p>\n\n\n\n

Der Vermieter schaut in erster Linie nur auf seine Rendite, also die Kaltmiete, und betrachtet die Energiekosten als durchlaufende Position mit Verwaltungsaufwand.<\/p>\n\n\n\n

Er denkt heute leider immer noch, dass Ihm der Energiepreisanstieg egal sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n

Auch gro\u00dfe Wohnungsgesellschaften sehen dies \u00e4hnlich und verkennen die Situation, denn es handelt sich bei den Energiekosten nur dann um eine durchlaufende Position, solange der Wohnraum auch vermietet ist.<\/p>\n\n\n\n

Denn der Mieter schaut aufgrund seines Gehaltes nur auf die Warmmiete.<\/p>\n\n\n\n

Ihm ist es egal wie nahe die sanierte Wohnung am Kindergarten und Schule oder Arbeitsplatz liegt, er muss die Miete inklusive der Energiekosten bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Werden die Gesamtkosten der Wohnung zu hoch, wird er ausziehen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n

Die Folge ist Leerstand und mittelfristig im ung\u00fcnstigsten Fall der Zusammenbruch der Finanzierung aufgrund fehlender Mieteinnahmen.<\/p>\n\n\n\n

Viele Kommunen haben jedoch aufgrund der Anzahl der von Ihnen zu finanzierenden Transferleistungsempf\u00e4nger, f\u00fcr die Sie auch den Wohnraum und die Energiekosten zahlen m\u00fcssen, bereits erkannt dass Sie durch den Sachverhalt der kontinuierlich ansteigenden \u00d6l- und Gaskosten erheblich belastet werden.<\/p>\n\n\n\n

Das Ziel einer jeden energetischen Modernisierungsma\u00dfnahme im Altbestand
muss es demnach sein, eine auf regenerativen Energietr\u00e4gern beruhende Anlagentechnik zu installieren!<\/em><\/p>\n\n\n\n

Energetische Sanierung mit EWS-W\u00e4rmepumpe<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Aktuell verf\u00fcgen wir \u00fcber eine Vielzahl technischer M\u00f6glichkeiten die Anlagentechnik mit regenerativen Energien zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n

Mittels W\u00e4rmepumpen kann die Anlagentechnik sogar vollst\u00e4ndig \u00fcber regenerative Energien f\u00fcr Heizung und Warmwasserbereitung gedeckt werden.<\/p>\n\n\n\n

Hierzu entziehen die W\u00e4rmepumpen der Umwelt ca. 80% des vom Geb\u00e4ude ben\u00f6tigten Energiebedarfs und 20% werden \u00fcber elektrische Energie gedeckt.<\/p>\n\n\n\n

Dabei ist die Effektivit\u00e4t der W\u00e4rmepumpe umso gr\u00f6\u00dfer, je geringer der Temperaturhub ist!<\/p>\n\n\n\n

Da im Untergrund ganzj\u00e4hrig nahezu gleichbleibende Temperaturverh\u00e4ltnisse herrschen, erachte ich die Sole\/Wasser-W\u00e4rmepumpe als die sinnvollste Alternative die Anlagentechnik energetisch effektiv auf erneuerbare Energien umzustellen, obwohl sie
wegen der zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr die ben\u00f6tigten Erdw\u00e4rmesondenfelder unbestritten Kostenintensiv ist.<\/p>\n\n\n\n

Tats\u00e4chlich handelt es sich um die Anlagentechnik mit den gr\u00f6\u00dften Investitionskosten.<\/p>\n\n\n\n

Das mehr an Investitionskosten wird aber durch die ganzj\u00e4hrig niedrigen Energiekosten im Betrieb relativiert.<\/p>\n\n\n\n

Zur Errichtung einer effizienten Geothermie Anlage m\u00fcssen f\u00fcr drei Teilbereiche umfangreiche Berechnungen durchgef\u00fchrt werden:<\/p>\n\n\n\n

a) Geb\u00e4udeenergiebedarf
b) Auslegung der Anlagentechnik und des EWS-Feldes f\u00fcr den Spitzenlastfall
c) Geothermische Ergiebigkeit am Objektstandort\/ EWS-Felddimensionierung<\/p>\n\n\n\n

Da die Effektivit\u00e4t von W\u00e4rmepumpen bei m\u00f6glichst geringem Temperaturhub am gr\u00f6\u00dften ist, sind bei Fu\u00dfbodenheizung mit Heizkreistemperaturen von HV\/HR 35\u00b0\/28\u00b0
optimale Bedingungen gegeben.<\/p>\n\n\n\n

Bei der Sanierung von Bestandsimmobilien muss in der Regel mit freien Heizfl\u00e4chen gearbeitet werden.<\/p>\n\n\n\n

Hier sind die Heizkreistemperaturen auf HV\/HR 55\u00b0\/48\u00b0 bei gleichzeitigen hydraulischen Abgleich zu begrenzen, damit die Jahresarbeitszahl der W\u00e4rmepumpe nicht zu gering wird.<\/p>\n\n\n\n

Eine hohe Jahresarbeitszahl \u00df der W\u00e4rmepumpe ist deshalb wichtig, weil Strom ein Edelenergietr\u00e4ger ist.<\/p>\n\n\n\n

Beispiel:<\/p>\n\n\n\n

Ein Liter \u00d6l hat eine Heizleistung von 10kWh und kostet ca. 85cent<\/p>\n\n\n\n

Um die gleiche thermische Energie \u00fcber eine W\u00e4rmepumpe mit der Jahresarbeitszahl
\u00df = 4 dem Objekt zur Verf\u00fcgung zu stellen, ben\u00f6tigt man jedoch 2,5kWh elektrischer Energie.<\/p>\n\n\n\n

Ausgehend vom einem Strompreis von 27cent\/kWh m\u00fcssen also 67,5cent hierf\u00fcr aufgewendet werden.<\/p>\n\n\n\n

Nun stellen Sie sicher die Frage, weshalb sich der ganze Aufwand bei einer Kostenersparnis von \u201enur\u201c 17,5cent im Vergleich zu einem Liter verheizten Heiz\u00f6l lohnen sollte.<\/p>\n\n\n\n

Die Antwort ist ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n

Sie entkoppeln Ihre Energiekosten von den immensen j\u00e4hrlichen Preissteigerungen der fossilen Energietr\u00e4ger und stellen Ihre Anlagentechnik auf nur mit geringen Preisaufschl\u00e4gen behafteten elektrischen Strom um.<\/p>\n\n\n\n

Denn im Gegensatz zu sich verknappendem \u00d6l, das nur dann billiger wird wenn die Isis zur Finanzierung Ihres Krieges mit \u00d6l den Markt \u00fcberschwemmt, ist der Strompreis in Deutschland ein politischer Preis mit einer maximalen Steigerung von 3%.<\/p>\n\n\n\n

Beispiel an konkreten Zahlen<\/p>\n\n\n\n

Eine 80m\u00b2 gro\u00dfe Wohnung mit einem Energiekennwert von 160kWh\/m\u00b2a
hat einen Energiebedarf von 12.800kWh im Jahr.
Da gem\u00e4\u00df Faustformel der dena, 1 Liter \u00d6l einem Heizwert von 10kWh entspricht,
ergibt das einen Verbrauch von 1.280 Liter \u00d6l pro Jahr.
Eingekauft mit 85 cent\/Liter ergeben sich Kosten von 1.088\u20ac\/a bzw. 90 \u20ac\/Monat.<\/p>\n\n\n\n

Setzt man voraus, dass die aktuelle Preissteigerung von ~20% in den letzten Jahren trotz zunehmender Verknappung des Rohstoffes auch die n\u00e4chsten 20 Jahre nur bei 20% liegt und an der Substanz des Geb\u00e4udes nichts ver\u00e4ndert wird,<\/p>\n\n\n\n

h\u00e4tte man nach 20 Jahren insgesamt 203.117\u20ac verheizt !!!!!<\/p>\n\n\n\n

Von den o.g. 12.800kWh werden durch die erneuerbare Erdw\u00e4rme 80% gedeckt,
so dass 2.560kWh elektrischer Antriebsenergie von der W\u00e4rmepumpe f\u00fcr die gleiche Wohnung ben\u00f6tigt werden.
Es werden also Kosten von 691,2\u20ac\/a bzw. 57,6\u20ac\/Monat anfallen.<\/p>\n\n\n\n

Ausgehend von einem Strompreis von 27cent\/kWh und einer gleichbleibenden Preissteigerung von 3%<\/p>\n\n\n\n

h\u00e4tte man nach 20 Jahren insgesamt 18.573\u20ac an Energiekosten gezahlt !!!!!<\/p>\n\n\n\n

Hieraus ist ersichtlich, dass das mehr an Investition in eine W\u00e4rmepumpe mit Erdw\u00e4rmesonden sich dauerhaft durch g\u00fcnstige Betriebskosten rechnet.<\/p>\n\n\n\n

Dieser Effekt gibt dem Mieter zudem eine gr\u00f6\u00dfere Planungssicherheit bez\u00fcglich der Energiekosten.<\/p>\n\n\n\n

Das zahlt sich f\u00fcr den Vermieter ebenfalls aus, denn er wird auch noch in einigen Jahren Mietraum zu vern\u00fcnftigen \u201eWarmmietpreisen\u201c anbieten k\u00f6nnen,
was n\u00e4mlich das ist worauf seine Mieter schauen.<\/p>\n\n\n\n

Die Zahl die er als Mieter unter dem Strich pro Monat bezahlen muss.<\/p>\n\n\n\n

Kommunen mit hohen Ausgaben f\u00fcr Energiekosten der Transferleistungsempf\u00e4nger unterst\u00fctzen daher gerne Bem\u00fchungen die Anlagentechnik auf Erdw\u00e4rme umzustellen,<\/p>\n\n\n\n

um bereits nach kurzer Zeit durch die Entkoppelung der Wohnungsenergiekosten von den Preissteigerungen fossiler Brennstoffe entlastet zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Auch bei der energetischen Sanierung mit Erdw\u00e4rmesonden k\u00f6nnen die Investitionskosten mit 11% gem\u00e4\u00df BGB 559 auf den Mieter umgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n

In diesem Fall sind jedoch die Kosten der Energieeinsparung
dauerhaft und planungssicher.<\/p>\n\n\n\n

Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Es wurde gezeigt, dass die energetische Sanierung dann nicht sinnvoll ist, solange die Anlagentechnik weiterhin mit fossilen Energietr\u00e4gern arbeitet.<\/p>\n\n\n\n

Erst die Umstellung der Anlagentechnik auf W\u00e4rmepumpe mit Sole-Wasser-Betrieb entkoppelt die Energiekosten energetisch sinnvoll, dauerhaft und langj\u00e4hrig von den Energiepreissteigerungen fossiler Brennstoffe und erm\u00f6glicht langfristig planbare niedrige Energiekosten f\u00fcr Vermieter und Mieter.<\/p>\n\n\n\n

Konsequenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Eine Gruppe kluger Menschen hat auf Grund dieser Faktenlage die Zahlen analysiert, nachgerechnet und bewertet.<\/p>\n\n\n\n

Als Folge dessen wurde die Deutsche Geothermische Immobilien AG gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n

Aufgrund der Eindeutigkeit der Ergebnisse Ihrer Analysen geht diese Aktiengesellschaft noch einen Schritt weiter,
um die Umwelt bei der energetischen Sanierung durch verminderten CO2-Ausstoss zu entlasten
und gleichzeitig die Investitionskosten sozialvertr\u00e4glich,
ohne Anwendung des \u00a7 599 BGB, auf die Mieter umzulegen.<\/p>\n\n\n\n

Hierzu bedient sich die AG des Vehikels der sogenannten \u201cFlatrate\u201cTM.<\/p>\n\n\n\n

Dabei handelt es sich um nichts anderes als einer auf den aktuellen Energiekosten basierenden Nutzungsentgeldvereinbarung daf\u00fcr,
dass der Eigent\u00fcmer den auf seinem Grund befindlichen Bodenschatz Erdw\u00e4rme dem Mieter f\u00fcr den Betrieb der Anlagentechnik dauerhaft f\u00fcr planbare Energiekosten zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n\n\n\n

Ermittelt wird die H\u00f6he der \u201eFlatrate\u201cTM auf Grundlage der aktuellen Energiekosten des jeweiligen Mieters.<\/p>\n\n\n\n

Durch diese Vereinbarung werden die Kosten der energetischen Sanierung gedeckt, ohne dass der Mieter mit einer Kaltmieterh\u00f6hung konfrontiert wird.<\/p>\n\n\n\n

Er hat im Vergleich zu seiner aktuellen \u201eWarmmiete\u201c lediglich das elektrisch bedingte mehr welches durch den Betrieb der W\u00e4rmepumpe bedingt ist zu entlohnen.<\/p>\n\n\n\n

Nach wie vor zahlt er den gleichen Betrag f\u00fcr die Kaltmiete und die H\u00f6he seiner ehemaligen Energiekosten wurde in die \u201eFlatratevereinbarung\u201c umgewandelt.<\/p>\n\n\n\n

Als Kostensteigerung hat er nur Anteilig die Kosten der elektrischen Antriebsenergie der W\u00e4rmepumpe zu zahlen
und diese Position ist weit geringer als das Umlegen der Sanierungskosten nach BGB.<\/p>\n\n\n\n

Pilotprojekt der DGI AG<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Im Herbst 2012 wurde Herrn Trautsch, dem sp\u00e4teren CEO der DGI AG, ein Portfolio in Niedersachsen angeboten.<\/p>\n\n\n\n

Es handelte sich dabei um 76 Hauseing\u00e4nge mit 382 Bestandswohnungen und 26.460m\u00b2 Wohnfl\u00e4che bei 96.636m\u00b2 Grundfl\u00e4che mit zumeist 2- und 3-geschossiger Bebauung, aufgeteilt auf drei Clusterstandorte in Rotenburg (W\u00fcmme) bei Bremen und Celle bei Hannover sowie zwei Einzelobjekte in Rotenburg.<\/p>\n\n\n\n

Eine Analyse der Energiekosten ergab, dass sich die sozialvertr\u00e4gliche Umstellung der Energiekosten auf die Flatrate zur Finanzierung der Sanierungskosten rechnet.<\/p>\n\n\n\n

Ebenfalls war aufgrund der vermieteten Wohnfl\u00e4che, der Geschossigkeit und der Grundfl\u00e4che ersichtlich, dass mit der an den Objektstandorten herrschenden geothermischen Ergiebigkeit die Geb\u00e4ude mit Erdw\u00e4rme versorgt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Somit erfolgte eine ausf\u00fchrliche Objektbegehung, um eruieren zu k\u00f6nnen mit welchem baulichen Aufwand die Geb\u00e4ude ged\u00e4mmt werden m\u00fcssten um mit m\u00f6glichst geringen Bohrmetern die H\u00e4user mit Erdw\u00e4rme zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n

Bei der Berechnung des Geb\u00e4udeenergiebedarfs wurde dem Wunsch des Auftraggebers dahingehend entsprochen, den bis dato ungenutzten Spitzboden mit in die thermische H\u00fcllfl\u00e4che zu integrieren, damit dort 125 neue Dachgeschosswohnungen geschaffen werden konnten.<\/p>\n\n\n\n

\n
\n
\"\"<\/a>
KfW-Effizienzeinstufung, exemplarisch<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n
\n

Die Objekte wurden mit einer von der dena und KfW zugelassenen Software
berechnet, dessen Rechenkern vom Fraunhofer Institut f\u00fcr Bauphysik entwickelt wurde.<\/p>\n\n\n\n

Die dem Rechenkern zugrunde liegenden Parameter decken zu 98% der F\u00e4lle die realen Gegebenheiten bei standardisiertem Nutzerverhalten und normaler Klimaganglinie am jeweiligen Objektstandort ab.<\/p>\n\n\n\n

Aufgrund der gew\u00e4hlten Sanierungsvorgaben zur Eind\u00e4mmung der Transmissions-w\u00e4rmeverluste und der auf W\u00e4rmepumpe mit Erdw\u00e4rmesonden basierenden Anlagentechnik wurden die Geb\u00e4ude von der Energieeffizienzklasse \u201eG\u201c auf die Effizienzklasse \u201eA+\u201c aufgewertet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Der Vorgabe die Objekte zu KfW-f\u00f6rderf\u00e4higen H\u00e4usern zu sanieren wurde selbst bei ung\u00fcnstigen Kompaktheitsverh\u00e4ltnissen eingehalten.<\/p>\n\n\n\n

Die Berechnung des Geb\u00e4udeenergiebedarfs der sanierten Geb\u00e4ude \u00fcber den Jahresgang diente als Grundlage f\u00fcr die Auslegung der Gr\u00f6\u00dfe der Anlagentechnik und des EWS-Feldes pro Objekt im Spitzenlastfall.<\/p>\n\n\n\n

\n
\n
\"\"<\/a>
KfW-Effizienzeinstufung, exemplarisch<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div>\n\n\n\n
\n
\"\"<\/a>
J\u00e4hrlicher Geb\u00e4udeenergiebedarf<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Hieraus resultierten die ersten \u00dcberlegungen zur Umstellung des Portfolios auf Erdw\u00e4rme basierende Anlagentechnik.<\/p>\n\n\n\n